Wandergeschichten von Manuel Andrack - Wasserwandern und die Schmach der Himmelsleiter

Wasserwandern und die Schmach der Himmelsleiter

Im Spätsommer, der meistens eher spät als sommerlich erschien, habe ich bei einigen Expeditionen in Deutschland „Lebendige Flüsse“ erwandert, ein Projekt der Deutschen Umwelthilfe. Ich habe also neben meinen neuen Hobbys Weinwandern und Kinderwandern auch noch das Flusswandern ins Visier genommen. Das darf man übrigens ganz wörtlich verstehen … 

Manuel-im-fluss

Im Mündungsbereich der Isar (bevor ihr das googelt –selbst die meisten Bewohner Münchens wissen das nicht – die Isar mündet bei Deggendorf in die Donau) war es wegen der August-Regenmassen etwas feucht geworden. „Vom Wasser gestaltet“ – genau!

Am Neckar bin ich auch nass geworden, aber nur, weil der Schweiß in Ströme  floss. Schuld daran war die Himmelsleiter auf dem Neckarsteig…

Manuel-und-die-Treppe

1.200 grob behauene Steinstufen vom Heidelberger Schloss hinauf zum Gipfel des Königsstuhls. Au Mann. Ich kann mich nicht erinnern, auch nicht am Watzmann, jemals so außer Atem gekommen zu sein. Peinlich!

Manuel-und-der-Mann

Beim Gipfelfoto mit Naturschützer Johannes Reiss bin ich so fertig, als hätten wir gerade einen Achttausender bezwungen. Mein Brillenglas ist nicht trübe, sondern nur beschlagen. Das Belohnungsbier am Gipfel fühlte sich wie die Schlussrast an. Dabei waren wir erst ein paar hundert Meter gewandert.

Zurück zur Isar-Wanderung, die nächste peinliche Nummer…

Manuel-und-das-freibier

Zur Schlusseinkehr nach der Isar-Auenwaldwanderung bestelle ich mir eine schöne Halbe von Arcor-Bräu. Lecker. Und dann, Herr Wirt, hätte ich gerne noch das Freibier, aber zack zack, versprochen ist versprochen und wird auch nicht gebrochen. Tja, wer lesen kann, ist klar im Vorteil...

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