Wandergeschichten von Manuel Andrack - Fifty Five Wandertag

Es gibt kein schlechtes Wetter - 
auf der großen Fifty Five Wanderung in Netphen

Uiuiui, das konnte ja was geben. Auf wetteronline.de waren größere Feuchtgebiete für den letzten Samstag angekündigt. Aber der Termin für den großen Fifty-Five-Wandertag war ja schon lange festgelegt. Wie übrigens auch schon der Termin für nächstes Jahr feststeht. Am 8. September 2018 treffen wir uns alle wieder in Netphen und erforschen auf Schusters Rappen unter der Leitung von SGV-Papst Helmut Göbel das Fifty-Five-Land.

Aber zurück zu diesem Jahr. Es regnete junge Hunde und Katzen, als ich am Firmensitz des Familienunternehmens ankam. Ich habe alle 35 Mitwanderer bewundert, die sich bei diesem Wetter überhaupt aus dem Bett gequält haben. Sicherheitshalber habe ich mich noch mit einer neuen feuerwehrroten Regenjacke ausstatten lassen, und schon ging es los…

Feuerwehr rote Regenjacke: Winring

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Man muss dazu sagen, dass die Wettergötter mit uns waren (wenn Engel wandern…) und der Regen wenige Minuten nach dem Start der ersten Wanderung versiegte. Aber ich wäre ja auch mit meiner neuen Jacke immer auf der sicheren Seite gewesen. „Diese Regenjacke ist dermaßen wasserdicht“, versicherte mir glaubhaft ein Mitwanderer, „die nehmen manche Leute sogar als Taucheranzug“. Na, das ist doch total prima.

 

Die Stimmung in der Wandertruppe war großartig…

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Es ergaben sich schöne Blicke und manche waren sogar etwas enttäuscht, dass es nicht mehr dauerregnete. Man hatte gehofft, mir eine der größten Natur-Attraktionen des Siegerlands präsentieren zu können – den ausgiebigen Regen. Ich ließ mir berichten: „Wenn wir irgendwo in Deutschland 14 Tage Urlaub gemacht haben, nur Sonnenschein sage ich Dir, und dann fahren wir mit dem Auto nach Hause, ins Siegerland, dann geht spätestens hinter Herborn schon der Scheibenwischer an – automatisch!”

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Natürlich hat das Siegerland auch noch andere Tücken neben der Regenintensität. Zum Beispiel ist es immer noch nicht gelungen, die vielen Berge einzuebnen. So muss man auch im 21. Jahrhundert im Siegerland immer noch Berge hinauf steigen, ganz schön anstrengend. Und natürlich auch ein Grund, extrem breitbeinig auf der Erholungs-Bank zu sitzen.

 

Im Rückblick betrachtet…

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… war auch dieser Fifty-Five-Wandertag wieder ein kolossales Erlebnis. Auch wenn ich mit der zweiten Wandertruppe am Ende dann noch fürchterlich in den Regen gekommen bin. Aber am Ziel wurden wir dann von Chef Ulli Baldus und seiner Crew mit Kuchen und Bier und Grillwurst umsorgt (alles für umme!) und oberndrauf gab es noch ein kleines Präsent für jeden Wanderer. Wir sehen uns am 8. September 2018 wieder!

Vielen Dank Manuel für Deinen wie immer kurzeiligen Bericht, es hat uns auch sehr viel Freude bereitet.

Weitere Ausstattung von Manuel:
Softshelljacke Decon
Wander Zipp-Off Hose Jack
Wanderhemd Andre

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