Mit Andre auf dem Wilden Netzbachpfad - Wandergeschichten von Manuel Andrack

Mit Andre auf dem Wilden Netzbachpfad

Ich habe immer geglaubt, mich in der Welt der Premiumwege auszukennen.
Gut, sämtliche Extratouren, Traumschleifen usw. bin ich noch nicht gegangen.

Aber ich informiere mich regelmäßig auf wanderinstitut.de über neu zertifizierte Premiumwege deutschlandweit.
Wie groß daher mein Entsetzen, dass ich direkt vor meiner Haustür im Saarland seit drei Jahren einen Premiumweg übersehen habe.

Bild1

Quasi verbunden mit der wohlbekannten Urwald-Tour vor den Toren Saarbrückens, sozusagen als kleine Schwester,
entdeckte ich vor kurzem im Internet den Wilden Netzbachpfad. Wow!

Das ist so, als läge schon lange ein Diamantenstollen vor der Tür, und man würde ihn erst wahr nehmen,
wenn man schon die halbe Welt bereist hat.  

Markierung-Wanderweg

Zur Feier des Tages habe ich mich schick gemacht.

Am Vortag meiner Wanderung hatte ich die neuen Wanderkurzarmhemden von Fifty Five bekommen.
Für die Premiere auf dem Wilden Netzbachpfad habe ich mich für das Hemd Andre in der Kombination schwarz-grau entschieden.

Andrack-Selfie

Andre schwarz-grau ist ein – so scheint es mir - sehr vornehmes Hemd. „Vürnehm“ würde mein Vater sagen,
denn die Ü-Pünkelchen unterstreichen noch die „Vürnehmheit“. Für mich eindeutig ein Hemd für die großen Wanderfeiertage.
Und einen Wanderfeiertag genieße ich auf dem Saarbrücker Premiumweg definitiv. 

Br-cke

Ich wandere am Hortenbachweiher vorbei, ein hübscher See mitten im Wald.
Das Wegeformat auf den ersten drei der insgesamt neun Kilometer war solide, sehr naturnah,
kein Schotter, kein Asphalt. Das Highlight der Tour ist allerdings der Pfad im Tal am Netzbach selber.

Zweieinhalb Kilometer geht es nicht nur über den berühmten Stock und den noch berühmteren Stein.
Sondern über einen regelrechten Fitnessparcours aus umgestürzten Bäumen.

 

Umgefallener-Baum-mit-Wegemarkierung

So etwas habe ich noch nie auf einem Premiumweg erlebt.
Weil ich durch einen Teil des Saarbrücker Urwalds vor den Toren der Stadt wandere,

liegen eben Bäume kreuz und quer und bleiben dort auch liegen, das ist das Natur-Konzept.
Keine Waldwirtschaft, ein Fest für die Artenvielfalt. Und ein Fest für die Fitness!

Ich habe genau gezählt, zwölfmal musste ich über Bäume steigen und klettern,
dreizehnmal mich extrem ducken. Kleinwüchsige haben also einen leichten Vorteil auf diesem Weg.

Am Netzbachweiher kann man einen Stopp am Gasthaus Seeblick machen.
Dann geht es wieder hinaus aus dem Netzbachtal, aber mit sehr kommoder Steigung.

  

Andrack-Selfie-mit-Bier

 

Zum Finale des Wegs sollte man im Restaurant Forsthaus Neuhaus einkehren,
am Scheitelpunkt vom Wilden Netzbachpfad und Urwaldtour.
Das ist die dritte Premiere des Tages.

Nach Wanderweg, Andre-Hemd von Fifty-Five nun endlich wieder Einkehr im Restaurant Forsthaus Neuhaus.
Denn die traumhaft gelegene Gaststätte hatte gefühlt zehn Jahre geschlossen.

Nach meinem Belohnungs-Bier habe ich einen Plan.
Bald wieder im Andre-Hemd rund ums Forsthaus Neuhaus wandern. Versucht es auch einmal!

Vielen Dank an Manuel für diesen kurzweilige Geschichte.
Mehr Geschichte, Termine von und mit Manuel Andrack finden Sie unter:

http://manuel-andrack.de/

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