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Atmungsaktiv

Hochwertige Jacken und Hosen, die den Körper warm halten, ohne dass ihre Träger im eigenen Saft schwitzen, sind atmungsaktiv. Darunter versteht man Stoffe, die auf der Außenseite Wasser in Tropfenform (z.B. Regen) nicht auf die Innenseite durchdringen lassen, während sie Wasser in Dampfform (z.B. Schweiß) von innen nach außen entweichen lassen. Man spricht dann von atmungsaktiv, genauer wäre eigentlich wasserdampfdurchlässig. Das geschieht bei mikroporösen Membranen bzw. Beschichtungen (z.B. Gore-Tex, Sympatex) durch Poren, die auf beiden Seiten so fein sind, dass sie dicke Regentropfen nicht eindringen, den feineren Wasserdampf aber von außen nach innen entweichen lassen, wo er an der Oberfläche verdunstet. Gerade bei besonders anstrengenden Aktivitäten ist diese Stoffeigenschaft besonders wichtig


Grundsätzlich muss bei atmungsaktiven Stoffen ein Temperaturgefälle (oder besser: ein Wasserdampfgefälle) zwischen der Innen- und der Außenseite der Jacke oder Hose bestehen. Problematisch sind allerdings sehr hohe Temperaturen, da die Atmungsaktivität dann nur stark eingeschränkt funktioniert. Optimal sind angenehme Temperaturen und eine durchschnittliche Bewegung, hier funktioniert Atmungsaktivität am besten. Vergessen darf man nämlich nicht, dass der menschliche Körper bei starker sportlicher Betätigung mehrere Liter Schweiß (oder besser: Wasserdampf) pro Stunde produzieren kann. Selbst von der atmungsaktivsten Membran kann diese große Flüssigkeitsmenge nicht ohne weiteres abtransportiert werden. Zum Einsatz kommen atmungsaktive Materialien deshalb bei Jacken und Hosen, die man im Frühjahr, Herbst oder Winter trägt. Im Sommer macht der Gebrauch dieser Eigenschaft nur eingeschränkt Sinn.