Scheitern ist eine Option

Frischluftfaktor. Eine Outdoor-Kolumne von Julia Dombrowski.

Vor vermutlich drei Jahren hörte ich zum ersten Mal vom Bosphorus Cross Continental Race: Seit 1989 veranstaltet das Türkische Olympische Komitee dieses Langstreckenschwimmen durch den Bosporus; auf der asiatischen Seite Istanbuls geht es los, nach 6,5 Kilometern geht es auf der europäischen Seite der Stadt wieder aus dem Wasser.

... und mit einem Mal wird dir bewusst: Der Bosporus ist keine Badewanne.

… und mit einem Mal wird dir bewusst: Der Bosporus ist keine Badewanne.

“Einmal von Asien nach Europa schwimmen” – das klang für mich vom ersten Moment an nach einem märchenhaften Vorsatz; nach einem wirklich guten Satz für Smalltalks auf Cocktailpartys: “Und, was hast du diesen Sommer vor?” “Ach du, nichts Besonderes, ich schwimme von Asien nach Europa.” Nein, nicht allein wegen der Cocktailpartys habe ich mich Anfang dieses Jahres einfach angemeldet. In den Jahren zuvor hatte es nicht gepasst, vermutlich war der Funke wohl noch nicht wirklich auf mich übergesprungen. Dieses Jahr aber habe ich das Projekt ernst genommen und meine Anmeldeunterlagen nach Istanbul geschickt. Und tatsächlich: Am 20. Juli 2014 werde ich mit fast 3.000 Menschen aus allen möglichen Ländern an diesem Rennen teilnehmen. Bämm!

Dummerweise habe ich mir die Frage “Schaffe ich das überhaupt?” zum allerersten Mal an diesem einen Tag im April gestellt, an dem die offizielle Bestätigung meiner Teilnahme an der Veranstaltung bei mir eintraf. Dafür, dass die Frage erst so spät auftauchte, werde ich sie allerdings auch seit der Sekunde, in der mein Posteingang die E-Mail anzeigte, nicht mehr los. Bin ich eigentlich größenwahnsinnig? Ich bin keine Vereinsschwimmerin. Ich bin überhaupt noch nie in einem Sportverein aktiv gewesen. Ich war froh, als ich mir für den Sportunterricht in der Schule irgendwann selbst Entschuldigungen schreiben durfte, im Fitnessstudio bin ich eine von schätzungsweise 2 Millionen deutschen Karteileichen. Ich kann nicht einmal joggen. Und jetzt: Habe ich 6,5 Kilometer durch ein Gewässer mit Strömung und Wellengang vor mir.

Vor einigen Tagen ist mir zum ersten Mal in meiner unbedarften Art, meine persönliche 1-Punkt-Löffelliste anzugehen, ganz klar bewusst geworden: Scheitern ist eine der Optionen, die mir in Aussicht stehen. Oh Mann.

Vorbilder “Eddie the Eagle” und “Eric the Eel”

Seitdem ich vermehrt über das Scheitern nachdenke, freue ich mich über Geschichten von Menschen, die auf sympathischste Weise “gescheitert” sind. Die eben nicht die schnellsten, weitesten, besten Ergebnisse erzielt, die aber trotzdem viel erreicht haben. Ich mag neuerdings besonders gern Geschichten von Antihelden – irgendwie haben sie eine beruhigende Wirkung auf mich.

Zum Beispiel …

… Eddie the Eagle

Eddie the Eagle (“Eddie, der Adler”) war ein britischer Skispinger (eigentlich: Michael Edwards), der 1988 aufgrund der Tatsache, dass es in seinem Land schlicht keine anderen Skispringer gab, an den Olympischen Winterspielen in Calgary teilnehmen durfte. Seine Markenzeichen: auffallend dicke Brillengläser, die bei Wettkämpfen ständig beschlugen und die er vor dem Absprung erst einmal gewissenhaft polieren musste, und ausschließlich letzte Plätze bei den Wettbewerben, an denen er teilnahm. Die Menschen – sie liebten ihn.

… Eric the Eel

Erst acht Monate vor seiner Teilnahme bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney hatte Eric the Eel (“Eddie, der Aal”), schwimmen gelernt – was Èric Moussambani, wie er mit bürgerlichem Namen heißt, nicht daran hinderte, als olympischer Freistilschwimmer an den Start zu gehen. Er gilt als der schlechteste Olympiateilnehmer aller Zeiten. Der Mann aus Äquatorialguinea war über eine Sonderregelung nach Sydney gekommen, die auch Menschen aus Kleinststaaten die Teilnahme an den Olympischen Spielen ermöglichen sollte. Er schwamm quasi noch durch das Becken, als seine Konkurrenten fast schon wieder abgetrocknet und geföhnt aus der Dusche kamen. Aber wen wundert es: Sein Ehrgeiz und sein Wille, überhaupt dabei zu sein, halfen auch Éric dabei, sich in die Herzen der Menschen zu sporteln. Und er kehrte 2012 zu den Olympischen Sommerspielen in London zurück – als Nationaltrainer der äquatorialguineischen Schwimm-Mannschaft.

Nicht nur im Sport kann man scheitern

Florence Foster Jenkins (1868 bis 1944) gilt als eine der schlechtesten Sängerinnen aller Zeiten, die es aber dennoch bis zu einem ausverkauften Konzert in der Carnegie Hall geschafft hat. Sie wollte singen, und deshalb sang sie auch – unverdrossen. Sie konnte keine Töne halten, und der Pianist, der sie begleitete, musste den Rhythmus seines Spiels immer wieder dem schwankenden Rhythmus der Sängerin anpassen. Ihr Vater hatte ihr genug Geld hinterlassen, damit sie sich ganz auf ihre Gesangskarriere konzentrieren konnte, und irgendwann galt sie in manchen gesellschaftlichen Kreisen als schräger Insidertipp. Auf ihrem Grabstein steht ein Satz, mit dem sie zu Lebzeiten auf Kritik reagiert hat: “People may say I can’t sing, but no one can ever say I didn’t sing.” - „Die Leute mögen sagen, dass ich nicht singen kann, aber niemand wird sagen können, dass ich nicht gesungen hätte.“

Und wenn es zum Scheitern kommt?

Eddie, Éric und Florence haben mir in ihrer vermeintlichen Erfolglosigkeit leider noch sehr viel voraus: Sie alle waren zwar nicht gut in dem, was sie taten (damit kann ich mich identifizieren) – aber sie alle haben ihr Ziel erreicht (ich leider noch lange nicht): Sie sind gesprungen, sie sind ins Ziel geschwommen, sie standen auf der Bühne in einem ausverkauften Haus. Niemand von ihnen ist wirklich gescheitert, obwohl niemand wirklich gut war. Ich allerdings habe noch die kompletten 6,5 Kilometer vor mir, die ich überhaupt erst mal zurücklegen muss, ehe ich mich in Eel- und Eagle-Tradition “Julia the Jellyfish” nennen darf.

Julia Dombrowski

Julia Dombrowski

Noch habe ich nicht herausgefunden, wie man am geschicktesten mit der Angst vorm Scheitern umgeht. Ich habe gerade auch keine Zeit, mich mit dieser Frage weiter zu beschäftigen: Ich sitze wie auf heißen Kohlen, um gleich ins Schwimmbecken zu springen und zu trainieren. Allerdings: Mit dem Kopf im Wasser hat man viel, viel Zeit, sich klägliches Scheitern sehr farbenfroh auszumalen. Das weiß ich von den letzten Trainingseinheiten.

Hast du eine Geschichte vom sympathischen Scheitern, mit der du mich ein bisschen aufbauen kannst? Ich würde mich sehr freuen, wenn du sie in den Kommentaren hinterlässt!

Natur erleben für alle: Rollstuhlgängige Wanderwege

Nicht jede Route ist barrierefrei - aber immer öfter finden sich rollstuhlgängige Wanderwege. Eine positive Entwicklung, die hoffentlich Schule macht!

Nicht jede Route ist barrierefrei – aber immer öfter finden sich rollstuhlgängige Wanderwege. Eine positive Entwicklung, die hoffentlich Schule macht!

Wandern – dafür braucht man zwei Beine und ein bisschen Ausdauer? Ja, so denkt man. Aber auch wenn das Wort “Wandern” sagt, dass “Gehenkönnen” nötig ist: Wanderwege – und damit ganze Landstriche – dürfen selbstverständlich nicht für Menschen komplett verschlossen bleiben, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Schließlich führen Wanderwege idealerweise durch wunderschöne Landschaften und Naherholungsgebiete – höchstattraktive Ziele für jeden, Rollstuhl hin oder her.

In vielen Wanderführern und auch auf Touren-Beschreibungen im Internet steht oft leider nur, ob Routen für Kinderwagen geeignet sind. Als ob nur junge Familien Interesse an schönen Strecken durch die Natur hätten – und Menschen im Rollstuhl nicht.

Besonders beispielhaft macht Baden-Württemberg vor, wie es besser gehen kann: Auf der Seite Rollstuhlwandern in Baden-Württemberg sind unzählige auf Praxistauglichkeit getestete Routen in den verschiedenen Regionen Schwarzwald, Schwäbische Alb, Stuttgart, Bodensee-Oberschwaben, Heilbronn, Hohenlohe, Tauber, Kurpfalz und Odenwald aufgeführt.

Aber (fast) überall in Deutschland finden sich mittlerweile Touren, die auch bei eingeschränkter Mobilität Naturerleben und Erholung versprechen. Bleibt zu hoffen, dass es nach und nach immer mehr Wege geben wird, die auch mit dem Rollstuhl zu erleben sind.

Und hier so?

Wir haben uns neugierig gefragt, wie es direkt bei uns, in der Nähe vom Firmensitz von Fifty Five, wohl mit barrierefreien Wegen aussieht. Wir wurden bei unserer Recherche schnell auf ein Beispiel aufmerksam: Im sauerländischen Schmallenberg-Schanze findet sich der Kyrill-Pfad. Hier wurde ein Wanderweg angelegt, der eindrucksvoll zeigt, welche Schäden der Orkan Kyrill im Herbst 2007 in den südwestfälischen Wäldern hinterlassen hat. Um auch Menschen im Rollstuhl diesen Eindruck erleben zu lassen, wurden immerhin 250 Meter des Pfades so eingerichtet, dass sie mit dem Rollstuhl zu erreichen sind.

Es gibt aber immer mehr komplette Routen, die für Wandertouren im Rollstuhl geeignet sind. Im Internet lassen sich viele interessante Strecken finden.

Eine Auswahl rollstuhlgängiger Wanderwege im deutschsprachigen Raum

Mögen diese Beispiele Schule machen und immer mehr Landschaften für alle Menschen zugänglich werden!

Lesetipps: Artikel und Geschichten, die wir mögen

Texte, Storys, Tipps, die uns in den letzten Tagen aufgefallen sind – für euch liebevoll ausgesucht und zusammengetragen. Unsere Lesetipps.

Warum Reisetagebuch schreiben so wichtig ist (verwandert.de)

Fotos von deinen Touren reichen doch vollkommen aus für deine bleibenden Erinnerungen, denkst du? Möglicherweise stimmt das für dich zwar bislang – aber vielleicht weißt du auch einfach nur noch nicht, was dir entgeht, Sarah von verwandert.de nennt gute Gründe, warum ein Reisetagebuch ein aktives Leben noch bereichern kann, und gibt dir Tipps, wie du mit dem Schreiben am besten beginnst, um sicher am Ball zu bleiben.

Siggi’s Hütte (Draußen nur Kännchen, fraunessy.vanessagiese.de)

Eine Frauen-Handballmannschaft fährt ins Sauerland zur Hüttenbesteigung. Mit Schnaps und Gejammer geht es hoch zu “Siggi’s Hütte” – höchst unterhaltsam und launig erzählt, wie nur die wunderbare Frau Nessy kann.

Fernwehkochen: Okroschka (rumreiserei.de)

Rezept für eine kalte russische Sommersuppe, die bei den steigenden Temperaturen für Abkühlung sorgt. Schmeckt lecker nach Buttermilch, Gurke und Dill und vor allem nach Erinnerungen an vergangene Reisen, schwärmt rumreiserei-Autorin Annette.

Wander-Torbens Wandervideoblog (Youtube)

Durch einen Bericht des Bayrischen Fernsehens sind wir auf Wander-Torben und sein Wandervideoblog aufmerksam geworden. “Wandern mit Humor und Entdeckerlust zu erleben” ist sein erklärtes Ziel. Spaß haben wir mit seinem Videoblog durchaus – amüsiert haben wir uns erst kürzlich über Wander-Torbens Wandern & Intelligenz – ein pseudowissenschaftlicher Test.

 

Via Adrina: Premium-Wanderweg mit Schwanzhammer, flauschigen Rindern und ganz schön viel Ausblick

Gar nicht weit vom Fifty-Five-Sitz in Netphen entfernt liegt die Via Adrina – ein preisgekrönter Premium-Wanderweg, den wir uns kürzlich aus der Nähe angesehen haben. Ungefähr 45 Autominuten von Netphen beginnt bei Arfeld (ein kleiner beschaulicher Ort, der zum ebenfalls beschaulichen Bad Berleburg gehört) der Rundwanderweg, der 2009 bei der Wahl zu “Deutschlands Schönster Wanderweg” einen fulminanten 3. Platz belegen konnte. Die Auszeichnung ist zwar bereits fünf Jahre alt, aber umso größer war für uns die Motivation, persönlich nachzuschauen, ob die preisgekrönte Tour immer noch hält, was sie seit damals verspricht.

resized_IMG_20140518_111606

Start- und Zielpunkt des Rundwegs liegen an der zauberhaft-idyllischen Eder, die den Namen der Via Adrina inspiriert hat (“Adrina” ist lateinisch für “Eder”).

20,5 Kilometer sind kein Pappenstiel – eine ordentliche Tagestour für Hin-und-wieder-Wanderer. Der Weg hat auch einige Höhenmeter zu bieten, und immer mal wieder muss auf schmalen Pfaden ein Abhang herauf- oder heruntergekraxelt werden. Genau das macht aber den Reiz eines tollen Wanderweges aus – kaum jemand läuft gerne ausschließlich auf breiten Waldweg-Autobahnen.

resized_IMG_20140518_123215

Die Via Adrina nennt sich auch “Weg der Ausblicke” – und in die Ferne zu gucken gibt es tatsächlich viel!

Weiterlesen

Rucksack richtig packen – Tipps und Tricks für den Tagesausflug

Der Tagesausflug steht an, und es soll ein toller Trip werden – aber wie packt man eigentlich den Rucksack so, dass

  • alles dabei ist, was wirklich wichtig ist?
  • nichts Überflüssiges für zu viel Gewicht sorgt?
  • der Tagesrucksack angenehm zu tragen ist?

Grundregel beim Packen eines Rucksacks:

Alles Überflüssige zu Hause lassen!

Ganz schön tricky:

Ein bewährter Trick, wenn man mit mit mindestens zwei Personen unterwegs ist: Gegenstände, die man oft benötigt, packt man bei der Begleitung in den Rucksack – und umgekehrt natürlich. So hat man viel besseren und schnelleren Zugriff als im eigenen Rucksack, den man immer erst mal mühselig von den Schultern ziehen muss.

Schwerpunkt beim Packen des Rucksacks richtig lagern

Damit dein Ausflug absolut unbeschwert sein kann, den Rucksack richtig packen!

Damit dein Ausflug absolut unbeschwert sein kann, den Rucksack richtig packen!

Je flacher das Gelände ist, in dem man sich bewegt, umso angenehmer, wenn der Schwerpunkt des Rucksacks sich in der Nähe der Schultern befindet. In Gelände mit großen Steigungen, in dem man hin und wieder auch mal klettern muss, kann der hohe Schwerpunkt aber zulasten des Gleichgewichts gehen. Angenehmer ist der Rucksack dann mit den schweren Gegenständen weiter unten in der Tasche.

Checkliste für den Inhalt deines Rucksacks:

  • Blasenpflaster, Wundpflaster, kleine Schere (oder am besten gleich ein Taschenmesser mit integrierter Schere), Aspirin und natürlich alle Medikamente, die du im Laufe eines Tages sowieso regelmäßig einnehmen musst
  • Karte für deine Wandertour
  • Fotoapparat (es gibt IMMER schöne Motive unterwegs – und vielleicht ist es dir ja mal ganz angenehm, das Fotohandy zu Hause zu lassen, um unterwegs nicht gestört zu werden?)
  • Stift und Papier, falls du unterwegs – angeregt von den Sinneseindrücken der Natur – auf geniale kreative Einfälle kommst
  • Eine Mülltüte, wenn du in der Natur unterwegs bist – nur sehr selten findest du unterwegs einen Abfalleimer
  • Ausreichend Wasser oder Saftschorle
  • Leichte Snacks: Vollkornbrot mit fettfreiem Aufschnitt oder Käse, Obst, Vollkornkekse, Müsliriegel - ein Bauch, der zu viel verdauen muss, bewegt sich nicht mehr gern!
  • Möglichst leichte Regenhose und leichte Regenjacke, falls das Wetter unterwegs nicht mehr mitspielen möchte
  • Ein Cap, falls du deinen Kopf vor starker Sonne schützen möchtest
  • Eine LED-Stirnlampe, falls du bei Anbruch der Dunkelheit noch in unbeleuchteten Gegenden unterwegs bist (ist besser als eine Taschenlampe, weil du deine Hände frei behältst)

Viel Spaß unterwegs!

Unterwegs alles richtig verstaut - zum Beispiel im Daypack von Fifty Five für nur 14,90 EUR. Ein Klick aufs Bild führt in den Online-Shop!

Unterwegs alles richtig verstaut – zum Beispiel im Daypack von Fifty Five für nur 14,90 EUR. Ein Klick aufs Bild führt in den Online-Shop!

Linktipp für Outdoor-Blogger: Blogtrail.de

Du hast ein Outdoor-Blog, auf dem du deine eigenen Erfahrungen beim Wandern, Camping, Mountainbiken, Trekking, Nordic Walking, Joggen oder einfach Spazierengehen verrätst? Du empfiehlst in deinem Blog gerne Lieblingsrouten und Wanderwege? Du fotografierst und zeigst online deine schönsten Outdoor-Bilder? Dann haben wir einen Tipp für dich:

Unsere Empfehlung: Blogtrails - finden wir richtig gut!

Unsere Empfehlung: Blogtrail – finden wir richtig gut!

Auf der Plattform Blogtrail.de findet sich eine bunte Sammlung deutschsprachiger Outdoor-Blogs, deren jeweils aktuelle Artikel automatisch via RSS-Feed in eine Übersicht importiert werden. So siehst du auf einen Blick, was andere deutschsprachige Outdoor-Blogger zurzeit beschäftigt – oder du kannst dein eigenes Outdoor-Blog mithilfe von Blogtrail bekannter machen.

a) Du kannst dein eigenes Blog anmelden, sodass auch deine Blogartikel nach Erscheinen dort aufgelistet und verlinkt werden und auf diese Weise von mehr Outdoor-Fans entdeckt und gelesen werden.

b) Du kannst den verschiedenen Blogs, die schon bei Blogtrail versammelt sind, jeden Tag folgen und dir eine schnelle Übersicht über ihre aktuellen Themen verschaffen, neue Lieblings-Outdoor-Blogs entdecken und spannende Einsichten in die Welt des Draußenseins nehmen.

Eine tolle Vernetzungsidee für Outdoor-Blogger! Von uns ein eindeutiges: “Daumen hoch”!

 

Camping hilft gegen Schlafstörungen

Licht aus in der Nacht! - Beim Camping klappt das besser. Und das ist ein Rezept für guten Schlaf.

Licht aus in der Nacht! – Beim Camping klappt das besser. Und das ist ein Rezept für guten Schlaf.

Amerikanische Forscher haben herausgefunden: Camping ist ein Wunderrezept gegen Schlafstörungen! An dieser Gewissheit können auch das Schnarchen aus dem Nachbarzelt oder die Geräusche nachtaktiver Tiere nichts ändern. An solche Umgebungslaute müssen sich Großstädter vielleicht eine Weile lang gewöhnen – nach ein paar Tagen hat sich der Schlafrhythmus dann aber selbst bei lärmempfindlichen Schläfern eingependelt und verschafft übermüdeten Menschen einen besseren Schlaf.

Die positive Auswirkung von Camping auf das Schlafverhalten erklären die Wissenschaftler so: Beim Camping richten sich Menschen mit ihren Gewohnheiten automatisch nach dem Sonnenlicht. Dagegen wird einer der wesentlichen Schlafkiller, Weiterlesen

Kreativ in der Natur: Wandern und Schreiben – ein Interview

Wer mit offenen Augen und Ohren und einem offenen Herzen durch die Landschaft wandert, sieht, hört, riecht, fühlt immens viel“ (Dorothee Köhler)

Die Selbstwahrnehmung schärfen und Kreativität freisetzen: Auch dazu kann Wandern  - oder ganz allgemein gesagt: die Bewegung in der Natur – dienen. Dorothee Köhler (Germanistin, Kulturanthropologin, Texterin) und Sibylle Mühlke (Philosophin, Literaturwissenschaftlerin und ebenfalls Texterin) bieten auf verschiedenen Routen in (fast) ganz Deutschland an, auf angeleiteten Wandertouren Bewegung in der Natur und kreatives, persönlichkeitsbildendes Schreiben zu verbinden. Ihr Angebot stellen sie auf der Internetseite wandernundschreiben.de vor, auch die nächsten Workshop-Termine sind dort zu finden. Doch was genau steckt hinter dem Konzept des “schreibenden Wanderns” zur Selbstreflexion und Persönlichkeitsentwicklung? Und was darf für die beiden Berufswanderinnen auf keiner Wanderung in der Ausrüstung fehlen – vom Stift und Notizbuch mal abgesehen? Im Interview verraten sie uns das und noch mehr.

„Wandern und Schreiben“, also Schreiben ohne Schreibtisch – und es gibt nicht mal einen Stuhl! Ist das nicht anstrengend? Passt das überhaupt zusammen?

Dorothee: Schreiben kann man überall, sogar im Gehen! Und Wandern und Schreiben passt deswegen hervorragend zusammen, weil man erst durch die körperliche Bewegung seinen Geist so richtig anspornt, sprich: sich das in Hirn und Herz lädt, was man dann aufschreibt.

Dorothee Köhler (links, in Rot gekleidet) und Sibylle Mühlke (rechts, trägt Grün)

Dorothee Köhler (links, in Rot gekleidet) und Sibylle Mühlke (rechts, trägt Grün)

Sibylle: Wir geben ja keinen Unterricht in Weiterlesen

Die 1-Punkt-Löffelliste

Frischluftfaktor. Eine Outdoor-Kolumne von Julia Dombrowski.

Schon mal den Ausdruck “Löffelliste” gehört? Oder auch “Bucket List”, wie es im Englischen heißt? Die Idee der Löffelliste stammt aus einem Film, den ich bislang nie gesehen habe, und gemeint ist damit eine persönliche Liste, auf der alle Dinge stehen, die man tun möchte, ehe man “den Löffel abgibt”. Auf Deutsch heißt dieser mir nicht näher bekannte Film Das Beste kommt zum Schluss, und es geht darin um todkranke Männer, gespielt von Jack Nicholson und Morgan Freeman, die ihre verbleibende Zeit mit der Erfüllung lang gehegter Träume verbringen.

Eine sehr überschaubare Löffelliste - ein Punkt auf einmal muss genügen!

Eine sehr überschaubare Löffelliste – ein Punkt auf einmal muss genügen!

Man muss den Film nicht gesehen haben, um schon mal von Löffellisten gehört zu haben; der Begriff ist mittlerweile in die Popkultur eingegangen und macht dort die üblichen Runden. Und um eine Löffelliste zu erstellen, braucht man natürlich auch keineswegs eine tödliche Krankheit zu haben; jedem und jeder steht es offen, für sich zu entscheiden, was dringend zu erleben ist, ehe es mal zu Ende geht. Ich mag das Konzept (ich mag auch den Namen). Allein: Mir fehlt Weiterlesen

Lieblingsorte in Deutschland und auf der ganzen Welt

Wow! So viele Lieblingsorte in Deutschland und anderswo (und alle unter freiem Himmel) haben uns die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unserer Aktion im Rahmen von Blogger schenken Lesefreude verraten:

  • Vom gemütlichen Plätzen rund um ein Seminarhaus in der Türkei bis zum Café in Düsseldorf Weiterlesen